Very Welcome to Hospi30

Neue Homepage

Hi friends, ab sofort könnt ihr euch alle Infos rund ums Haus und viele andere auf unserer brandneuen Homepage http://hospi30.blogsport.de/ einholen.

Pressemitteilung

Berlin-Brandenburg / Gesundheit / Politik, 03. September 2014

*Schluss mit dem Aushungern der Refugees!*

*Medibüro fordert den Berliner Senat auf, die verantwortungslose, gesundheits-schädigende und menschenverachtende Politik im Umgang mit den Refugees vom Oranienplatz zu beenden*

Vor mehr als einer Woche besetzten Refugees das Dach ihrer vormaligen Unterkunft in der Gürtelstraße in Friedrichshain. Sie sind frühere Bewohner des Oranienplatzes und fallen damit unter die so genannte O-Platz-Regelung, ausgehandelt im „Einigungspapier Oranienplatz“ zwischen den Refugees und Senatorin Dilek Kolat im Auftrag des Berliner Senats.

Während die Refugees ihren Teil der Vereinbarung erfüllt haben – sie haben das Protestcamp am Oranienplatz abgebaut, die Gerhart-Hauptmann-Schule geräumt und sich registrieren lassen – halten sich weder Senat noch Ausländerbehörde an ihre Zusagen: In keinem Fall wurde bisher ernsthaft einzelfallbezogen geprüft. Es gibt keine einzige Umverteilung nach Berlin, keine einzige Aufenthaltserlaubnis, keinen Abschiebestopp, nicht einmal reguläre medizinische Versorgung. Stattdessen wurden 108 Refugees, deren Asylverfahren für abgeschlossen erklärt wurden, mittellos auf die Straße gesetzt, sprich sie sind seitdem obdachlos.

Aus Protest gegen diesen Vertragsbruch besetzten am 26. August einige von den Refugees das Dach der Gürtelstraße 39. Noch sieben von den anfangs zehn Männern aus Niger harren seitdem ohne Essen und praktisch ohne Wasser aus. Weder Anwält*innen noch Ärzt*innen werden zu ihnen vorgelassen. Einer der Protestierenden ist an Tuberkulose erkrankt, er erhielt seine lebenswichtigen Medikamente erst nach einigen Tagen und ohne Wasser. Fehlender Strom macht die Kommunikation nach außen inzwischen unmöglich.

Die menschenverachtende Politik des Berliner Senats und der Polizei ist offensichtlich: um den legitimen Protest zu brechen, sollen die Dachbesetzer ausgehungert werden. Gravierende gesundheitliche Schäden für die Betroffenen werden dabei bewusst in Kauf genommen.

*Wir fordern vom Berliner Senat:*

*Sofortiger Zugang zu Essen, Trinken, Medikamenten und medizinischer Versor- gung für die Protestierenden auf dem Dach!*

*Sofortiges Einlösen der Oranienplatz-Vereinbarung!*

*Faire Verhandlungen statt Aushungern!*

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Pressekontakt: Dagi Knellessen, 0172-6654158

Spendenkonto: Kontoinhaber: Flüchtlingsrat Berlin e.V. Stichwort: Medizinische Hilfe Kontonr.: 3260302 bei der Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 10020500

IBAN: DE93100205000003260302 Papierform: DE93 1002 0500 0003 2603 02 BIC: BFSWDE33BER

Wir stellen Spendenquittungen aus. Bitte vermerken Sie dazu einfach Ihren Namen und Ihre Anschrift auf dem Überweisungsträger.

Neue Mitbewohner*innen gesucht

Wenn ihr uns besuchen wollt, hier gibt es aus allen Richtungen eine Wegbeschreibung

*14. April bis 26. April 2014* Eingeschlossen:Ausgeschlossen; Perspektiven geflüchteter Menschen auf die Warteschleife Asyl *INFOLOUNGE*

>> Mehr Dates

 


 
 
 
Recent changes RSS feed Creative Commons License Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki